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(Stuttgart, 16.06.2020) Mietnomaden: Wie sich Vermieter schützen können

Wenn Vermieter ihre Wohnung neu vermieten müssen, ist dies immer mit einem Risiko verbunden. Die meisten Immobilienbesitzer achten daher vor allem auf solvente Mieter mit einem festen Beruf und regelmäßigem Einkommen. Eine große Gefahr geht jedoch von Mietnomaden aus, welche nicht einfach zu erkennen sind. Bereits vor dem Einzug werden mit falschen Angaben Vermieter getäuscht und klassische Schutzvorkehrungen wie die Mieterselbstauskunft oder eine Bonitätsprüfung einfach ausgehebelt. Neben ausbleibenden Mietzahlungen weigern sich die Mietnomaden dann auszuziehen und versuchen auch gerne mit Tricks Räumungsklagen hinauszuzögern. Der finanzielle Schaden für den Vermieter ist dann enorm und kann im schlimmsten Fall sogar die eigene Existenz bedrohen. Neben einer Bonitätsprüfung der Mieter bietet Der Mietercheck daher noch weitere Leistungen an, die dabei helfen, Mietnomaden bereits vor der Unterschrift auf dem Mietvertrag zu erkennen.

Mietausfall durch Mietnomaden

Mietnomaden sind deutlich von den Mietern zu unterscheiden, die plötzlich und unvorhergesehen ihre Miete nicht mehr begleichen können: Denn Mietnomaden planen erst gar nicht diese zu entrichten. Hier steckt eiskalter Vorsatz dahinter und häufig entsteht ein deutlich größerer Schaden als „nur“ die ausbleibende Miete. Nicht selten hinterlassen Mietnomaden die Wohnung nämlich in einem Zustand, der eine Entrümpelung oder gar eine komplette Renovierung notwendig macht. Um Mietnomaden loszuwerden ist in der Regel eine Räumungsklage erforderlich. Hierdurch ist das Problem allerdings noch nicht beseitigt, denn neben den Anwaltskosten bleiben Vermieter auch auf dem entstandenen Schaden an der Wohnung sitzen und können nicht mit einer Begleichung der Mietschuld rechnen.

Im Falle einer Räumungsklage ziehen Mietnomaden früher oder später um und verzichten auf eine Ummeldung beim Einwohnermeldeamt. Daher ist es ausgesprochen schwer, ihrer anschließend habhaft zu werden. 2013 wurde zwar eine Mietrechtsreform verabschiedet, welche die Rechte der Vermieter stärkt, um besser gegen Mietnomaden vorgehen zu können – eine Lösung ist dies dennoch nicht, denn der Schaden ist dann bereits entstanden. Aus diesem Grund sollte jeder Immobilienbesitzer, der Wohnungen auf dem freien Markt zur Miete anbietet, bereits frühzeitig aktiv werden und Mietnomaden gar nicht erst einziehen lassen.

Wie man Mietnomaden erkennt

Mietnomaden sind letztendlich schwer zu erkennen. Da bereits der Vorsatz besteht, die Miete gar nicht erst zu bezahlen, täuschen Mietnomaden häufig geordnete Verhältnisse vor. Zwar handelt es sich hier um eine Straftat, abschrecken lassen sich die unliebsamen Mieter davon aber dennoch nicht. Sich auf ein vermeintlich positives Bauchgefühl zu verlassen ist daher selten ratsam. Hilfreich kann unter anderem ein Kontakt zum vorherigen Vermieter sein, wobei dieser bei Mietnomaden fast niemals zu realisieren ist. Aus diesem Grund sollte hier professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden, welche sich auf eine breite Zahl von öffentlichen Registern stützt, um Informationen über die zukünftigen Mieter zu sammeln.

Der Mietercheck: Bonitätsprüfung der Mieter und mehr

Um bei der Wahl der zukünftigen Mieter nicht aufs Glatteis geführt zu werden, sollte man sich daher auf objektive Auskünfte verlassen, wie sie Der Mietercheck bietet. Unter anderem sind hier die einschlägigen Schuldnerregister zu nennen. Voraussetzung für eine wasserdichte Prüfung sind in der Regel die korrekten Angaben des Mietinteressenten im Rahmen einer Mieterselbstauskunft. Name und bisherige Anschrift sollten daher am besten mit Hilfe eines Abgleichs mit den Daten auf dem Personalausweis vorgenommen werden. Sind die Adressen nicht identisch, sollten bereits alle Alarmglocken losgehen, da sich Mietnomaden - wie eingangs erwähnt - nur selten ummelden.

Neben den Schuldnerverzeichnissen zur Bonitätsprüfung des Mieters nutzt Der Mietercheck aber noch weitere Bezugsquellen, die bei der Überprüfung helfen. Neben öffentlich einsehbaren Registern der Amtsgerichte werden außerdem Inkassounternehmen oder Energieversorger als Auskunftsquelle genutzt, denn mit beiden haben Mietnomaden in der Regel Probleme. Aber auch Daten der Telekommunikationsbranche können hilfreich sein, um Mietnomaden auf die Schliche zu kommen. Mit täglich über 16.000 registergestützten Neueintragungen ist Der Mietercheck daher der größte Anbieter zur Überprüfung von Bonitätsauskünften für Vermieter.

Versicherungen gegen Mietnomaden helfen nur bedingt

Der Mietercheck und seine Leistungen helfen Ihnen, Mietnomaden bereits vor dem Einzug zu erkennen und sich vor ihnen zu schützen. Des Weiteren bieten auch einige Versicherungen Schutz vor Mietnomaden an. Diese zahlen den Mietausfall und in bestimmten Fällen auch Sachschäden ganz oder teilweise, die Kosten einer Räumungsklage werden jedoch nicht übernommen. Versicherungen gegen Mietnomaden sind daher zwar eine sinnvolle Ergänzung und können einiges an monetärem Schaden ersetzen, die beste Absicherung bleibt aber dennoch die Prävention. Denn letztendlich zahlen Versicherungen erst, wenn der Schaden bereits entstanden ist und auch dann erst mit einigen Monaten Verzug. Vor dem nervenaufreibenden Prozedere einer Räumungsklage schützen Versicherungen jedoch nicht.

Fazit

Vermieter sollten die Gefahr durch Mietnomaden absolut ernst nehmen. Da Mietnomaden eine komplette Existenz durch den Mietausfall und verwüstete Wohnungen ruinieren können, sollte man sich bereits im Vorhinein absichern. Der Mietercheck hilft dabei, Informationen bei allen gängigen staatlichen sowie nichtstaatlichen Auskunftsdiensten und Registern über potenzielle Mieter zu erhalten. Statt auf Ihr Bauchgefühl können Sie so auf belastbare Fakten vertrauen. Wer obendrein auf Nummer sicher gehen möchte, kann zusätzlich eine Versicherung abschließen. So ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite.